Architektur beginnt nicht mit einer Idee, sondern mit dem Ort.
Einfachheit ist kein Stil, sondern eine Entscheidung.
Material weiß mehr als jede Zeichnung.
Gute Gebäude erklären sich nicht – sie funktionieren.
Regeln sind Werkzeuge, keine Grenzen.
Die Stadt entsteht aus vielen kleinen Eingriffen, nicht aus großen Gesten.
Architektur wirkt leise, aber lange.
Räume gehören denen, die sie benutzen.
Entwerfen ist ein kollektiver Prozess.
Überraschung entsteht durch Präzision.
Was weggelassen wird, prägt den Raum.
Städtische Architektur muss nicht auffallen, um wirksam zu sein.
Wir arbeiten mit dem, was da ist.
Mit Boden, Material, Licht und Zeit.
Architektur entsteht für uns aus Berührung und Erfahrung. Materialien werden nicht verkleidet oder erklärt, sondern eingesetzt, weil sie tragen, altern und reagieren. Holz riecht, Beton speichert Wärme, Stahl spannt. Konstruktion ist kein Hintergrund, sie ist Teil des Raumes und sollte eigentlich sichtbar sein.
Wir suchen einfache Lösungen. Nicht aus Sparsamkeit, sondern aus Respekt. Wenige Materialien, klare Fügungen, ruhige Räume. Was bleibt, darf wirken.
Vermutlich müssen sich Gebäude einfach gut anfühlen. Beim Eintreten, beim Bleiben, beim täglichen Gebrauch.
Die Stadt ist dabei immer spürbar. Der Boden verbindet das Gebäude mit seiner Umgebung, das Erdgeschoss als Verlängerung des städtischen Raumes. Architektur soll Teil des städtischen Alltags werden, nicht dessen Kulisse.
Wir arbeiten langsam und genau. Im Austausch mit den Menschen, die die Räume später nutzen. Überraschung entsteht im Detail, nicht in der Geste.
Unsere Architektur will nicht auffallen.
Sie will bleiben.
ABA
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Stephan Adelbrecht
Architekt BYAK
M.A. Technische Universität München
Gewählter erweiterter Vorstand der VFA Bezirksgruppe München - Südbayern
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